Stand der Forschung

zur Situation von Geschwistern psychisch erkrankter Menschen

Diese Seite ist für alle Geschwister gedacht, die ihre eigenen Erfahrungen und ihr Erleben im Spiegel der wissenschaftlichen Erkenntnisse reflektieren wollen oder sich einen Überblick über den Stand der Forschung verschaffen möchten.

Viele Aspekte können (und sollen) auch für Eltern und Mitarbeitende im professionellen Hilfesystem wertvolle Hinweise geben.

Prof. Dr. Reinhard Peukert hat die wissenschaftlichen Erkenntnisse für eine Kurzfassung zusammen getragen und uns den Text zur Verfügung gestellt. Eine sehr umfangreiche Geschwister-Monographie ist in Vorbereitung.

Wer sich an einer Diskussion zu den Papieren oder über die Studien beteiligen möchte, kann gerne direkt mit dem Autor Kontakt aufnehmen oder sich öffentlich in unserem Forum „zur Diskussion“ äußern.

Stand der Geschwister-Forschung: Kurzfassung

„… damit hörte meine durchaus glückliche Kindheit auf!“

aus dem Beitrag einer Schwester im Geschwisterforum

Mit diesem Titel ist eine Kurzfassung überschrieben, in deren Untertitel die Forderung formuliert ist: „Die Geschwister von psychisch erkrankten Menschen dürfen nicht länger übersehen werden“

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Geschwister-Monographie

„Wir Angehörigen sollen unser Leid nicht abwägen, es wiegt für jeden immer gleich schwer.“

Lotte Mucha, Angehörigen-Aktivistin und Schwester, in "Freispruch der Familie", 1982

Eine sehr umfangreiche Monographie mit dem Titel: „Wie geht es denn den Schwestern und Brüdern?“ ist derzeit in Vorbereitung.

In die Monographie haben Studien aus dem deutsch- und englischsprachigen Raum Eingang gefunden, ebenso deutsche und internationale Literatur. Dies alles untermauert und ergänzt die eigenen Erkenntnisse aus vielen Interviews und der Auswertung von Geschwistertreffen und Eltern-Geschwister-Seminaren.

In Kürze werden wir diese Arbeit hier veröffentlichen können.

Das vorläufige Inhaltsverzeichnis (Stand September 2020) kann bereits eingesehen werden.
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Ebenfalls vorab publiziert wurden zwei Kapitel zu Themen, die (nicht nur) für Geschwister eine besondere Relevanz haben:

das Kapitel „Die Angst, selbst an einer psychischen Störung zu erkranken
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und das Kapitel „Scheinbar unvermeidbare Schuldgefühle – und das Verbot eigenen Glücks“ mit dem Exkurs „Schuldvorwürfe und empfundene Schuld
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